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Styling ABC

Die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Stylingprodukte kurz erklärt.

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Aerosol:
Von gr. aero = Luft, Gas. So heißen Gemische aus gasförmigen und festen oder flüssigen Bestandteilen. Ein solches Aerosol ist z.B. Haarspray, frisch versprüht ein Gemisch aus Festigerflüssigkeit und Treibgas. Weitere Beispiele sind Deospray, Schaumfestiger oder Rasierschaum. Der Begriff wird aber auch oft einfach stellvertretend für das Wort 'Treibgas' verwendet (z.B. Haarspray mit/ohne Aerosol.)
Styling
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Alkohol:
Ein sehr wichtiger Bestandteil vieler Stylingprodukte, da er ein gutes Lösungsmittel für andere Inhaltsstoffe wie z.B. ->Polymere ist und durch seine gute Verdunstung dafür sorgt, dass das Haar schnell trocknet.
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Brücken:
Salz- und Wasserstoffbrücken im Haar ermöglichen es überhaupt erst, das Haar zu stylen.
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Curl- Serien:
Pflege- und Stylingprodukte für lockiges Haar, spenden den eher trockenen, strapazierten Locken Feuchtigkeit, machen sie geschmeidig und glänzend, erhöhen die Sprungkraft und bündeln die Locken.
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Duftstoffe:
werden den Produkten beigefügt, um ihnen einen angenehmen Charakter zu geben und sie unverwechselbar zu machen. Werden meist künstlich hergestellt. Produkte mit oder aus natürlichen ätherischen Ölen (gewonnen aus Blüten, Blättern, Wurzeln usw.) können darüber hinaus harmonisierend oder sogar heilend auf Körper und Seele wirken.
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Elastizität:
Da unbewegliche "Beton- Stylings" nicht immer gewünscht sind, wird von vielen Stylingprodukten erwartet, das sie elastischen, flexiblen ->Halt geben. Dafür sorgen ->Polymere mit ->Weichmachern. Auch Haare selbst sind elastisch: Dehnt man ein Haar um ca. 10%, schrumpft es nach dem Loslassen wieder auf seine ursprüngliche Länge.
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Elektrostatische Aufladung:
Die Verantwortliche für "fliegende Haare", verursacht durch Reibung, begünstigt durch Kunststoffe und trockene Luft. Dagegen helfen "schwere" Produkte wie z.B. Wachs oder solche, die die Aufladung der Haare neutralisieren.
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Emulgatoren:
Stoffe, die ölige und wässrige Flüssigkeiten miteinander verbinden könne. Sie sind z.B. in feuchtigkeitsspendenden Cremes wichtig, oder sorgen in Wachsen dafür, dass stark fetthaltige Stoffe ausgewaschen werden können.
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Flüssige Festiger:
Sind in den letzten Jahren wegen komfortablerer Anwendbarkeit von den ->Schaumfestigern abgelöst worden, in den Hauptinhaltsstoffen aber ähnlich. Gut zum Einlegen und für kurzes Haar geeignet.
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Fluid:
Von lat. Fluid = flüssig, fließend. Flüssiges oder leicht angedicktes Präparat, z.B. Spitzen- Fluid.
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Farbstoffe:
Sollen in Stylingprodukten meist nur die optische Erscheinung verbessern. Oder für Farbeffekte im Haar sorgen (z.B. Farbgele oder -wachse).
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Farbfestiger:
Enthalten geringe Anteile direktziehender Farbstoffe zu einer vorübergehenden Farbveränderung der Haare.
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Filmbildner:
Siehe ->Polymere
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Gel:
Zum Modellieren und Akzentuieren. Bestehen zum größten Teil aus Wasser und Verdickungsmittel, die das Wasser bis zur Gelform, mehr oder weniger fest, eindicken. Weitere Bestandteile können - je nach Hersteller - sein: ->Konservierungsmittel, ->Polymere, ->Alkohol, ->Konditionierungsmittel und ->Zusatzstoffe.
In Wet- Gels außerdem Feuchthaltemittel (z.B. Glycerin) und Öle. Verhindern das Trocknen für dauerhaften Nass-Look und weiches Styling.
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Gloss:
Von engl. = Glanz. Sammelbezeichnung für Glanz gebende Produkte auf Fett- oder nicht fettender Basis.
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Halt:
Wie viel Halt ein Festiger bietet, hängt von der Menge der enthaltenen ->Polymere ab. Je stärker die Vernetzung der Haare durch das Stylingprodukt, desto stärker der Halt.
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Haarspray:
Sprühfestiger als Pumpspray oder mit Treibgas, wird meistens zum Fixieren der fertigen Frisur eingesetzt, weil er die Haare zusammen hält, gleichzeitig die Beweglichkeit der Frisur erhält und das Haar vor Feuchtigkeit schützt. Hauptbestandteile sind meist: in Alkohol gelöste ->Polymere, außerdem ->Weichmacher, ->Konditionierungsmittel.
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Haarlack:
Sprühfestiger, ähnlich wie Haarspray, meistens jedoch mit stärkerem, weniger flexiblem Halt. Gibt mehr Glanz.
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Hygroskopizität:
Die Eigenschaft der Haare, Wasser aus der Luft aufzunehmen und damit die Feindin jedes Stylings. Durch die Feuchtigkeit wird das Haar schwerer, fällt zusammen, Locken schlagen durch. Inhaltsstoffe in Festigern und Haarsprays setzen die Hygroskopizität herab, indem sie das Haar mit einem Feuchtigkeit undurchlässigen Film überziehen.
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Harze:
Siehe ->Polymere
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Konservierungsstoffe:
Werden Stylingprodukten zugesetzt, um sie haltbar zu machen, keimfrei zu halten (2 Jahre Mindesthaltbarkeit sind gesetzl. vorgeschrieben). Sind überflüssig bei Produkten mit Treibgas (tötet alle schädlichen Keime) oder hoher Alkoholkonzentration (wirkt desinfizierend).
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Konditionierungsmittel:
Verleihen dem Haar Glanz, verbessern die Kämmbarkeit und verringern durch spezielle Wirkstoffe die statische Aufladung (fliegende Haare). Organische Säuren wirken adstingierend.
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Mousse:
Von franz. = Schaum. Vergleiche ->Schaumfestiger.
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Mischformen:
Um ihren immer vielfältiger werdenden Aufgaben gerecht werden zu können, gibt es zahlreiche Mischformen von Stylingprodukten, die über die klassischen wie Gel, Spray, Wachs, usw. hinaus gehen. Dahinter steht der Wunsch die Vorteile zweier Produkte zu verbinden. Also z.B. Gel-Wachs, Spray- Mousse, Gloss- Spray.
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Ozon:
Die Ozonschicht der Erdatmosphäre hält die starken UV-C- Strahlung von der Erdoberfläche ab. Sie ist u.a. durch FCKW-  (Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoff)- haltige Treib- und Kühlmittel stellenweise stark geschädigt, weshalb heute zunehmend FCKW- freie Treibmittel für die Dosen von Haarspray & Co eingesetzt werden.
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Polymere:
Auch Filmbildner oder Harze genannt. Der wichtigste Bestandteil in den meisten Festigern. Es sind große Moleküle mit sich wiederholenden Strukturen, die glänzende, elastische Verbindungen zwischen den einzelnen Haaren bilden. Je nach Stylingprodukt vernetzen verschiedene Arten von Polymeren Haare miteinander. (z.B. in Haarspray) oder überziehen sie mit einer Schicht, die Stand und Glanz gibt und Luftfeuchtigkeit widersteht (z.B. Schaumfestiger).
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Pomade:
Ist ein wasserfreies Produkt mit hohem Fettanteil, z.B. Vaseline und Emulgatoren, die ein leichteres Auswaschen ermöglicht. Vaseline bildet einen schweren Film auf dem Haar und ist damit gut für weiche Stylings ohne viel Volumen.
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Rückstände:
Ein wichtiges Kriterium für ein gutes Stylingprodukt ist, ob es sich rückstandslos ausbürsten und auswaschen lässt. Denn wer möchte schon einen grauen Staubfilm oder sogar größere, schuppenartige Partikel, Rückstände von Filmbildnern, im Haar?
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Schaumfestiger:
Der gebräuchlichste Festiger. Zusätzlich zu den Grundstoffen wie ->Polymeren, ->Alkohol, ->Weichmachern und ->Konditionierern enthält er noch ->Tenside, die der Schaumbildung dienen. Gut ist es, wenn der Schaum in der Hand relativ stabil ist, im Haar aber schnell zusammenfällt und sich gut verteilen lässt.
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Straightener:
Immer beliebter werden Produkte, die Locken und Wellen zuverlässig bis zur nächsten Wäsche glätten und damit naturgelockten Personen neue Stylingwelten eröffnen. Festigen und überziehen das Haar mit einem Feuchtigkeit undurchlässigen Film.
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Stylingcremes:
Sind durch Inhaltsstoffe wie Wachse und Öle gut für trockenes Haar, geben Glanz, machen das Haar geschmeidig und frisierwillig.
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Thermo- Produkte:
Schützen das Haar vor Hitze z.B. durch Glätt-, Krepp- oder Lockeneisen, indem sie es mit einer Schutzschicht umgeben.
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Tenside:
Diese Stoffe sind Mulitalente mit einem wasser- und einem fettliebenden Teil. Sie werden u.a. als ->Emulgatoren, Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Netzmittel oder Schaumbildner eingesetzt.
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UV- Schutz:
Immer mehr Stylingprodukte legen einen UV- Filter auf das Haar, der vor schädlicher UV-Strahlung durch die Sonne schützt. UV- Strahlen machen das Haar trocken und spröde.
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Wachs, Wax:
Enthält meist keine ->Polymere. Die festigende Wirkung kommt durch synthetische oder natürliche Wachs (z.B. Bienenwachs, Paraffin). Es bildet einen wasserabweisenden Film auf dem Haar und enthält deshalb auch ->Emulgatoren für leichteres Auswaschen. Gut für kurzes Haar, zum Modellieren.
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Weichmacher:
Sorgen dafür, dass die Filmbildner in Stylingprodukten elastisch bleiben und nicht aufreißen. (s. auch ->Rückstände)

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Zusatzstoffe:
Werden für zusätzliche Effekte und Nutzen beigefügt. Z.B. Gels oder Sprays mit Glitzer- oder Farbpartikeln, mit Filtersubstanzen als Schutz vor UV- Strahlen, besondere Pflegekomplexe usw.
Oft werden aber auch Inhaltsstoffe weggelassen, um die Produkte schonender, besser verträglich oder umweltfreundlicher zu machen (z.B. Festiger ohne Alkohol, Produkte ohne Konservierungs-, Farb- oder Duftstoffe; Spray ohne Treibgas).
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Unser Styling- ABC soll Ihnen eine kurze Übersicht über das
große Thema Stylingprodukte geben. Sollten Sie Fragen
zur Rezeptur einzelner Produkte haben, wenden Sie sich am
besten direkt an den Hersteller. Denn natürlich hat jedes Produkt
seine eigene, ganz spezielle Zusamensetzung, die über die im
ABC angegebene weit hinausgeht.

 

 

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